LAPIDARIUM
Uraufführung des Textes von Rainald Goetz
Premiere am 10.10.2025 am Residenztheater München
Regie Elsa-Sophie Jach
Bühne Aleksandra Pavlović
Kostüme Johanna Stenzel
Komposition und Musikalische Leitung Lena Geue
Dramaturgie Almut Wagner
Live-Musik Barbara Kolb, Bernadette Wolf — Tuba
ANTIGONE
Uraufführung der Neuübersetzung von Anne Carson
Premiere im Oktober 2024 am Theater Bremen
Regie Elsa-Sophie Jach
Bühne Marlene Lockemann
Kostüme Belle Santos
Komposition und Musikalische Leitung Lena Geue
Dramaturgie Theresa Schlesinger
Live-Musik Philip Theurer, Lena Geue — Gesang, Bass, Schlagzeug, Synthesizer
Press
„Hier und immerfort rhythmisieren Lena Geue und Philip Theurer das Geschehen mit gedämpftem Schlagwerk und heizen der Atmosphäre mit bedrohlich aufgeblasenen Tönen ein. Trotz des farbstark sterilen Settings gewinnen die antiken Figuren vitale Präsenz, der Mythos wird nahbar in seiner Fremdheit. Was an der Regie von Elsa-Sophie Jach sowie der geschickt verknappten englischen Übersetzung Anne Carsons liegt, die auch in der deutschen Übersetzung von Maria Milisavljević mit Alltagsjargon – ‚höre auf rumzueiern‘ – und literarischen Verweisen sowie humorvoll selbstreferentiellen Passagen eine zeitgemäß antikisierende Poesie entwickelt.“ (Jens Fischer, nachtkritik, 29. September 2024)
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„Hier passt einmal alles, von Anfang an, den Lena Geues Musik markiert: Sie baut Spannung auf, noch bevor diese ‚Antigone' überhaupt begonnen hat. Die Hamburger Komponistin steht mit einem Keyboard links am Rand, ihr gegenüber streichelt Philip Theurer mit dem Jazzbesen das Schlagwerk. In der Mitte aber spielt Marlene Lockemanns Bühnenbild mit der Theatergeschichte, so wie es die kanadische Autorin Anne Carson mit der antiken Tragödie tut.“ (Benno Schirrmeister, taz, 18. Oktober 2024)
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„Ein Besuch lohnt sich, da doch der alte Stoff sehr verständlich inszeniert wurde. Die großartigen Schauspieler:innen Shirin Eissa, Lieke Hoppe, Levin Hofmann, Karin Enzler, Irene Kleinschmidt, Guido Gallmann ziehen uns in ihren Bann. Eine Entdeckung ist Lena Geue. Die Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin hat die musikalische Leitung der Produktion inne und steht selbst mit mehreren Instrumenten, teilweise ihre Stimme einsetzend auf der Bühne.“ (Renate Strümpel, frauenseiten.de, 4. Oktober 2024)
EIN KAFKA PROJEKT
Premiere am 15. Dezember 2023 am Schauspiel Basel
Konzept & Inszenierung Saar Magal
Musikalische Leitung Lena Geue
Komposition und Live-Musik Lena Geue, Pablo Gīw
Bühne, Kostüme Marie Roth
Choreographie Saar Magal und Ensemble
Pablo Gīw - Trompete, FX
Lena Geue - Gesang, Synthesizer, FX
Shortlist Deutsches Theatertreffen
Press
Und auch die szenischen Bilder, welche die Performer und Musiker kreieren sind einnehmend und ausdrucksstark. SRF
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Hier wird Kafka nicht einfach dramatisiert und dann nachgespielt, dieser Abend ist selber kafkaesk. Er ist ein eigenständiges Gesamtkunstwerk aus Tanz, Schauspiel und Musik: Theater, das mit seinen eigenen Mittel durchaus das Niveau des Schriftstellers erreicht. Südkurier
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Zentrale Rolle in der Erzeugung der Stimmung hat die Musik. Lena Geue und Pablo Gīw leiten vom Bühnenrand mit viel Elektronik und analoger Trompete auch die allermeisten Szenenwechsel. Wie sie vom (scheinbar?) einfachen Hintergrundgeräusch Atmosphären abwandeln, durch sich einschleichende Beats den Rhythmus des Geschehens verändern, ist mehr als nur Begleitung. Genauso gut sind songartige Passagen in die Dramaturgie eingebunden – Adaya Berkovich deckt dabei ein sehr breites Spektrum an Ausdruck ab.
Zum Klangbaden schön der bittersüße Chorsong, zu dem schon fast discomäßig farbige Lampen vom Bühnenhimmel schweben;… Nachtkritik
Since 2015, I’ve been composing, producing and developing musical concepts for theatre and dance. I arrange the music for other musicians and the ensemble or play live myself. I always try to find a unique approach and musical style that elevates the artistic message of the piece. At the same time it is important to me that the music is interesting in itself. I find this kind of interdisciplinary work very inspiring. Please get in touch if you are interested in working together.
Projects include “Falscher Hase” am Theater Koblenz, Februar 2024, “Das Ende von Iflingen” am Thalia Theater Hamburg im Mai 2024, “Ghosts” am Stadttheater Giessen September 2023 (Tanz), “Libelle” am HochX Theater München/Kampnagel Hamburg 2021 (Tanz).
Sounds from Falscher Hase, Ghosts and Libelle below.